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Wir werden unbequem. Für Ihre Anliegen.

Pflegereform: Wir werden unbequem – Gespräche mit Presse und Landtagsabgeordneten
Gestaltetes Symbolmotiv; keine Aufnahme eines tatsächlichen Pressetermins.

Stand: 20. Oktober 2026. Reform-Entwurf, noch nicht endgültig beschlossen.

Warum sprechen wir über den Zugang zu Budgets?

Für Menschen mit Pflegegrad 1 ist vorgesehen, den Entlastungsbetrag zu streichen. Daneben sollen die Schwellen für die Einstufung in Pflegegrad 1 bis 3 steigen. Bereits eingestufte Menschen sollen ihren Pflegegrad nicht allein aufgrund der neuen Schwellen verlieren. Dieser Schutz bedeutet aber nicht automatisch, dass jede bisherige Leistung erhalten bleibt. KNAPPSCHAFT: geplanter Reformstand

Unsere Schlussfolgerung ist eine politische Frage: Wie verhindern Sie, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf die passende Finanzierung erst später oder gar nicht erreichen?

Dabei unterscheiden wir genau: Die Reform soll Leistungen auch neu bündeln. Nicht jedes neue Budget bedeutet eine Kürzung für alle. Unsere Kritik richtet sich konkret gegen den geplanten Wegfall beim Pflegegrad 1 und die Sorge um höhere Zugangshürden. BMG: Kabinettsentwurf

Ob ein einzelner Mensch künftig einen Anspruch hat, lässt sich nicht pauschal aus diesen Plänen ableiten. Bis zu einer wirksamen Gesetzesänderung gelten die bestehenden Regeln.

„Das müsste endlich einmal jemand ansprechen.“

Vielleicht haben Sie diesen Satz selbst schon gedacht. Weil Sie Unterstützung organisieren und immer wieder auf Hürden stoßen. Weil Sie sich Sorgen um einen Angehörigen machen. Oder weil Sie selbst älter werden und möchten, dass Ihre Wünsche ernst genommen werden.

Wir möchten zuhören – und solche Anliegen mit Ihrer Zustimmung zur Sprache bringen.

Unsere nächsten Gespräche mit Presse und Politik

In den nächsten Tagen führen wir erneut Gespräche mit der Presse und mit Abgeordneten des Landtags. Wir können dort unsere Erfahrungen aus der Alltagsbegleitung und unsere Sicht auf die Pflegereform schildern.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um auch zu fragen: Was brauchen ältere Menschen wirklich? Was würde Angehörige spürbar entlasten? Und wo passen politische Vorstellungen und der tatsächliche Alltag noch nicht zusammen?

Dabei möchten wir gerne auch Ihre Sichtweise einbringen. Eine konkrete Erfahrung kann deutlich machen, was eine allgemeine Forderung allein nicht zeigt.

Was sollen wir mitnehmen?

Schreiben Sie uns, was Sie beschäftigt. Was funktioniert gut? Wo fehlt Hilfe? Welche Veränderung wäre für Ihren Alltag besonders wichtig?

Ihre Nachricht erreicht uns unter info@falken-care.de. Betreff: „Meine Stimme zählt“.

Bitte sagen Sie ausdrücklich dazu, ob wir Ihren Beitrag an Presse und Politik weitergeben dürfen – anonym oder mit Ihrem Namen. Vor einer Weitergabe persönlicher Angaben stimmen wir den Umfang mit Ihnen ab. Ohne Ihre Zustimmung geben wir Ihren persönlichen Beitrag nicht weiter.

Wir können nicht zusagen, dass jedes Thema im Interview Platz findet oder veröffentlicht wird. Aber wir möchten Ihre Erfahrungen lesen und die Anliegen bündeln, die Sie bewegen.

Freundlich im Ton. Deutlich in der Sache.

Herzlich, Lina, Heiko und das Team von Falken Care

Bitte schicken Sie keine medizinischen Unterlagen oder Gesundheitsdetails.

Jetzt anrufen: 03322 2334750